Gefahrstoffschutzpreis ausgeschrieben

Quelle: Dieter Schütz  / pixelio.de

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Die Arbeit mit Gefahrstoffen gehört für viele Beschäftigte in Industrie-, Handwerk- und Dienstleistungsberufen zum Alltag. Dennoch fehlt es oft an praktischen Lösungsmöglichkeiten im Umgang mit den oft “unsichtbaren Gefahren” – trotz der Gefahrstoffverordnung und des Regelwerkes. Mit dem Wettbewerb des Deutschen Gefahrstoffschutzpreises möchte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) daher bereits zum zehnten Mal Ideen und Lösungen belohnen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

In der Pressemitteilung der BAuA heißt es:

Mit dem Preis möchte das Ministerium neue Ideen und Anregungen zum besseren Erkennen der Gefährdungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Ebenso werden der Ersatz von Gefahrstoffen und der sichere Umgang mit ihnen sowie beispielhafte Umsetzungen der Gefahrstoffverordnung gewürdigt. Dazu gehören die Entwicklung und Einführung weniger gefährlicher Stoffe, Produkte und Verfahren genauso wie modellhafte Lösungen für sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Anforderungen beim Umgang mit Gefahrstoffen. Als preiswürdig gelten auch Initiativen im Bereich der Schulung, Motivation oder Beteiligung von Beschäftigten sowie besondere Verdienste um das Erkennen stoffbedingter Gefahren am Arbeitsplatz und der öffentliche Einsatz für den Gefahrstoffschutz.

Am Deutschen Gefahrstoffschutzpreis können Einzelpersonen, Personengruppen, Unternehmen und Organisationen teilnehmenDie Unterlagen sollten eine Charakterisierung des Teilnehmers, der Art der durchgeführten Maßnahmen und der erreichten beziehungsweise erwarteten Verbesserung enthalten – auch eine Kurzfassung dieser Angaben, die einen Umfang von etwas einer Seite hat. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury.

Die Preisverleihung erfolgt im November 2014. Weitere Informationen zur Ausschreibung und gute Beispiele aus den vergangenen Wettbewerben finden sich hier www.baua.de/gefahrstoffschutzpreis.