PTBS: Wenn das Erlebte das Denken beherrscht

Quelle: Petra Bork / pixelio.de

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, der Feuerwehr oder der Bundeswehr haben ebenso wie Pflegepersonal, Mitarbeiter des Rettungsdienstes, Seelsorger oder Lokführer einen verantwortungsvollen Job. Zu ihrer täglichen Arbeit gehört es, dass das Schicksal anderer Menschen in ihrer Hand liegt. Zu einer extremen Belastung wird dies, wenn traumatische Erlebnisse am Arbeitsplatz auf sie wirken. Solche traumatischen Ereignisse sind zum einen durch Menschen willentlich verursachter Ereignisse wie körperliche Misshandlungen, Überfälle, Suizide oder Kriegserlebnisse, zum anderen aber auch unwesentlich verursachte Ereignisse wie Naturkatastrophen, Verkehrs-und Arbeitsunfälle oder auch tragische Todesfälle in der Familie. Dafür ist es nicht notwendig, dass man selbst diese Erlebnisse macht, es kann auch genügen die Folgen bei anderen zu erleben, wie es beispielsweise auf der Intensivstation der Fall ist.

Die Folgen, die solche psychischen Belastungen in einem Menschen auslösen, sind oft nicht abzusehen. Ein traumatisches Erlebnis kann bei Betroffenen zu einer extremen Belastungsreaktionen führen, die sich zu einer posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS,  entwickeln kann. Diese Gefahr besteht vor allem, wenn die Folgen eines dramatischen Erlebnisses über einen längeren Zeitraum spürbar sind und sich die Betroffenen keine Hilfe suchen.

Die Zeit und die Wunden

Völlig normal ist es, dass ein traumatisches Erlebnis eine akute Belastungsreaktionen auslöst. Dies ist bei den meisten Menschen der Fall. Sie sind kurz nach einem tragischen Ereignis orientierungslos, können sich schlecht auf etwas anderes konzentrieren, sind unruhig, ängstlich und brauchen Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten. Bereits nach wenigen Tagen, manchmal sogar Stunden, klingen diese Symptome wieder ab und der Betroffene kann wieder durchatmen, auch wenn ihn das Erlebte sicherlich hin und wieder beschäftigen wird.

Anders zeigt sich die Situation bei einer posttraumatischen Belastungsstörung. Von einer PTB S spricht man dann, wenn diese negativen Folgen des traumatischen Erlebnisses länger anhalten. Der Betroffene kämpft mit Ängsten und Depressionen, durchlebt das traumatische Ereignis wiederholt und kann sich kaum davon lösen. Laut internationaler Klassifikation der Krankheit ist die PTBS (abgekürzt mit ICD-10: F43.1) eine verzögerte oder lang anhaltende „Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde.“

Flashbacks quälen die Betroffenen. Geräusche oder Gerüche rufen Assoziationen mit dem erlebten hervor, so dass die Betroffenen aus Selbstschutz nicht selten eine Schutzmauer der Gleichgültigkeit aufbauen und Situationen vermeiden, die Erinnerung an das Trauma wachrufen könnten. Dazu kann auch gehören, den bisherigen Arbeitsplatz zu meiden, wenn dort ein schwerer Unfall die posttraumatische Belastungsstörung hervorrief.

Trotz ihrer Vermeidungsstrategie leiden die Betroffenen oftmals unter Angst, Schlafstörungen, Depressionen oder hegen sogar Suizidgedanken.

Das soziale und familiäre Umfeld leidet mit und dies nicht selten über Wochen oder Monate. Werden die Betroffenen nicht behandelt, kann die Störung einen chronischen Verlauf nehmen.

Die Arbeitsschutzstrategie heißt: Prävention

Traumatische  Ereignisse sind leider gerade in den oben genannten Berufsgruppen mit ihrem erhöhten Risiko nicht gänzlich zu verhindern. Allerdings können die Beschäftigten auf diese Risiken vorbereitet werden und durch geeignete Maßnahmen der Verhaltensprävention in die Lage versetzt werden, solche Ereignisse bewusst zu verarbeiten und die Gefahr einer extremen Belastungsreaktion zu erkennen. Dazu gehören beispielsweise Supervision, Coaching, Unterweisung und auch psychotherapeutische Interventionen und eine an den Bedürfnissen und Belastungsgrenzen des menschenorientierte Organisation der Arbeitsabläufe.

Arbeitgeber für die genannten Berufsgruppen zeigen durch präventive Angebote, dass sie die seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter ernst nehmen, die Gefahren durch die Belastung sehen und es Lösungen gibt traumatische Erlebnisse am Arbeitsplatz zu verarbeiten.

 

 

Schwangere in Not

Foto: Alexandra Bucurescu  / pixelio.de

Foto: Alexandra Bucurescu / pixelio.de

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Dennoch während dieser besonderen Zeit können Krankheiten auftreten, die das Leben von Mutter und Kind gefährden. Auch am Arbeitsplatz kann es vorkommen, dass bei einer Schwangeren eine Notsituation eintritt, bei der sofortige Hilfe gefordert ist.
Bei Schwangeren gilt immer größtmögliche Vorsicht. Jeder Notfall in der Schwangerschaft kann eine Lebensgefahr für das Kind und die Mutter sein.

Schwangerschaftsvergiftung:
Bei einer Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) treten häufig neurologische Störungen auf, wie beispielsweise Kopfschmerzen, schlaganfallähnliche Symptome oder ein epileptischer Anfall, verbunden mit starken Einlagerung von Wasser am ganzen Körper. Bei einer Schwangerschaftsvergiftung besteht akute Gefahr für das Kind, da unter Umständen die Durchblutung der Plazenta gestört ist. Auch die Mutter braucht sofort ärztliche Hilfe, da unter anderem ein Versagen des Herzkreislaufsystems droht.  Auf gar keinen Fall dürfen eigenmächtig Medikamente verabreicht werden, noch nicht einmal eine Kopfschmerz-Tablette.

Scheidenblutungen:
Bei vaginalen Blutung tritt unterschiedlich stark Blut aus der Scheide aus, mit oder ohne Schmerzen. Die Schwangere kann eventuell Zeichen eines Schocks zeigen wie etwa Blässe, kalter Schweiß, Schwindel und Übelkeit. Oft wird die verlorene Blutmenge unterschätzt, da ein Großteil des Blutes in der Gebärmutter verbleibt.

Was ist in solchen Fällen zu tun?

1. Hilfe holen

Weitere Helfer sind zum Beispiel:

•        Kolleginnen und Kollegen
•        innerbetriebliche Ersthelfer
•        Betriebssanitäter
•        Betriebsarzt
•        innerbetrieblicher Rettungsdienst
•        öffentlicher Rettungsdienst/Notarzt: 112 oder 19 222
•        die Sicherheitsfachkraft
•        die Werksfeuerwehr
•        die externe Feuerwehr unter 112

2. Patientin lagern
Patientin flach auf den Boden legen, rechten Hüftbereich leicht unterpolstern, in leichte Linksseitenlage bringen, bei Scheinblutung mit übereinandergeschlagenen Beinen

3. Patientin zudecken und wärmen
4. Mutterpass besorgen
5. bei Bewusstlosigkeit stabile Linksseitenlage
6. bei Atemnot Oberkörper hoch lagern, Kleidung öffnen, Linksseitenlage
7. bei Kreislaufschwäche oder Kollaps Beine hoch lagern, Linksseitenlage
8. Bleiben sie die ganze Zeit bei der Patientin und beruhigen Sie sie. Vor allem bei epileptischen Anfällen ist es äußerst wichtig, für Ruhe zu sorgen und helles Licht oder Lichtblitze zu vermeiden
9. Die Patientin muss möglichst still liegen und darf nicht aufstehen.

Die Patientin muss unverzüglich mit einem Notarzt in die nächste Klinik mit praenataler Station eingewiesen werden, denn nur dort kann die Gefahr für das Kind und die Mutter eingeschätzt werden.

Warum ist die Linksseitenlage so wichtig?
Das Gewicht der Gebärmutter, des Mutterkuchens und des Kindes kann in der Rückenlage oder in Rechtsseitenlage eine Hohlvene (die Vena Cava) abdrücken und somit den Blutrückfluss zum Herzen stören.

Checkliste: Was gehört in einen Erste-Hilfe-Raum?

Erste Hilfe

Foto: Wiki Commons/Rieschl

Jedes Unternehmen muss zumindest einen Verbandskasten mit Erste-Hilfe-Material bereit stellen. In größeren Betrieben sind zudem auch Erste-Hilfe-Räume erforderlich.  Unabhängig von dem Gewerbszweig, der Art der Tätigkeit und dem betrieblichen Unfallgeschehen müssen

  • Betriebe, in denen mehr als 1000 Versicherte beschäftigt sind
  • aber auch schon Betriebe mit mehr als 100 Versicherten, wenn Art, Schwere und Zahl der Unfälle es erfordern
  • sowie Baustellen mit mehr als 50 Versicherten

laut § 25 Abs. 4 BGV/GUV-V A1 einen Erste-Hilfe-Raum oder etwas vergleichbares haben.

Erste-Hilfe-Räume müssen entsprechend der Gefährdungsbeurteilung geeignet ausgestattet sein. Beispiele zur Ausstattung sind im Anhang 2 der Information “Erste Hilfe im Betrieb” (BGI/GUV-I 509) sowie in der Technischen Regel für Arbeitsstätten A 4.3 “Erste-Hilfe-Räume, Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe” enthalten.

Für die Grundausstattung haben wir eine Checkliste zum Download als PDF für Sie bereit gestellt.

Sie sollte den spezifischen Anforderungen weiter angepasst werden. So genügend in manchen Betrieben die Medikamente, die auch in einer normalen Hausapotheke zu finden sein sollten, also Kohletabletten, Kopfschmerzmittel, Sprühpflaster, Brandsalbe, etc., während in anderen zusätzliche Mittel notwendig sind.

Im wahrsten Sinne des Wortes: Abschalten

Quelle: Andreas Willfahrt / pixelio.de

Foto: Andreas Willfahrt / pixelio.de

Zwischen den Jahren ist traditionell eine ruhige Zeit, die von den meisten Arbeitnehmern genutzt wird, um abzuschalten und sich eine Auszeit zu nehmen. Selten genug gelingt das, wie so mancher feststellen musste und somit ist schon der erste Vorsatz dahin, bevor das neue Jahr so richtig angefangen hat. Was in früheren Zeiten eine Eigenschaft der Führungskräfte war, ist durch Smartphones und dauerhaft verfügbares Internet in nahezu allen Bereiche vorgedrungen: ständige Erreichbarkeit. Eine Aushilfe fällt aus? Schnell eine Ersatzaushilfe auf dem Handy anrufen. Bei der Spätschicht fehlen Akten? Kurz mal dem Kollegen eine E-Mail schreiben, damit man sie am morgen früh gleich auf dem Tisch hat. Das Handy blinkt, das Postfach piept, SMS der Spätschicht machen die Nachtruhe zunichte. Und wird nicht umgehend geantwortet, wird es noch mal probiert.

Jeder zweite Beschäftigte ist auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten ständig erreichbar und muss sich daher mit beruflichen Themen während seiner Freizeit beschäftigen. Ob er will oder nicht, denn selbst, wenn man die Nachrichten unbeantwortet lässt, kreisen die Gedanken doch um die Mitteilung.

Diverse Studien haben sich bereits mit dem Thema befasst. Die Ergebnisse aus 23 internationalen und nationalen Studien hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nun in ihrem Bericht “Die Auswirkungen arbeitsbezogener erweiterter Erreichbarkeit auf Life-Domain-Balance und Gesundheit” zusammengefasst.

Der arbeitswissenschaftliche Tenor ist klar: Ständige Erreichbarkeit sorgt dafür, dass immer mehr Arbeit ins Privatleben vordringt. Dass darunter das Familienleben und die Erholung leiden können, dürfte jedem klar sein. Wen es stresst, nicht abschalten zu können und nicht mal in der Freizeit Ruhe vor der Arbeit zu haben, der leidet darunter, jederzeit mit Anrufen oder Nachrichten rechnen zu müssen. Das Handy einfach ausschalten oder das Mailpostfach einfach nicht mehr zu öffnen, ist eine pragmatische Lösung, schränkt aber zugleich die persönliche Freiheit ein. Zudem wird nicht selten erwartet, dass man mal eben kurz antwortet oder zurückruft.

Andererseits weckt jede Anfrage das Gefühl, gebraucht zu werden, unabdingbar zu sein und wichtig für einen reibungslosen Ablauf in der Firma zu sein. Dieses positive Gefühl – sofern es nicht vom Stress und dem Genervtsein überlagert wird – stärkt die Zufriedenheit und auch die Leistungsfähigkeit. Wo allerdings die Grenze zum Stress verläuft, das ist höchst individuell und kann sich aufgrund allzu häufiger Anfragen schnell weiter ins Negative verschieben.

Und doch bietet die Technik einen weiteren Benefit: Gerade durch Cloud-Technologie, ausgeklügelte Telefonsysteme und mobiles Internet gelingt es in vielen Fällen einfacher, Familie und Beruf zu vereinbaren. Von unterwegs oder zuhause zu arbeiten und mit dem guten Gewissen, in Notfällen per Handy erreichbar zu sein – das macht so manche freie Stunde mit der Familie erst möglich.

Mögliche Lösung: Abschalten

Wie gesagt, es gibt Vor- und Nachteile. Ein Unternehmen sollte sich daher überlegen, wie sich die Vorteile nutzen lassen, ohne dass sie zu Nachteilen werden.

Eine recht pragmatische Möglichkeit: Die Server des Unternehmens werden um 22 Uhr und an den Wochenenden abgeschaltet. Berufliche Mails werden somit erst zum regulären Arbeitsbeginn zugestellt. Gleiches gilt für die Telefonanlage, die ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr auf die Handys der Mitarbeiter, sondern auf einen Anrufbeantworter oder eine Sammelnummer umleitet.

In manchen Unternehmen lässt sich das Problem vielleicht auch ganz anders lösen: durch eine Vereinbarung, dass zum wertschätzenden Umgang miteinander auch gehört, die Freizeit und den Feierabend der Mitarbeiter zu achten.

Möglich sind beide Lösungen nur, wenn Kompetenzen und Übergaben klar geregelt sind, Zuständigkeiten geklärt und die Organisation entsprechend reibungslos. Nur dann kann sicher gestellt werden, dass der Fall des Falles selten eintritt und wenn, auch die richtige Person nach Feierabend angepiept wird.

Einige Mitarbeiter werden jetzt vielleicht sagen: “Aber der Chef erwartet doch von mir, dass ich immer an mein Diensthandy gehe und auch zuhause regelmäßig die Mails am Arbeitslaptop abrufe.” Ist das so? Klarheit kann eine genaue Vereinbarung zwischen der Unternehmensführung und den Mitarbeitern schaffen, in der festgelegt wird, ob und wann die Beschäftigten tatsächlich erreichbar sein sollten. Gibt es tatsächlich eine Notwendigkeit, sollte vorzugsweise eine Regelung über Rufbereitschaften getroffen werden.

Das PDF-Dokument “Die Auswirkungen arbeitsbezogener erweiterter Erreichbarkeit auf Life-Domain-Balance und Gesundheit” (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2013, 48 Seiten) gibt es unter www.baua.de/publikationen

 

Was gehört in eine Betriebsvereinbarung zum Thema Alkohol

Quelle: Wolfgang Colditz  / pixelio.de

Foto: Wolfgang Colditz / pixelio.de

Mit einer Betriebsvereinbarung zum Thema „Alkohol am Arbeitsplatz“ geben Sie als Unternehmer nicht nur sich mehr Rechtssicherheit, sondern zeigen auch Ihren Mitarbeitern gegenüber Transparenz und eine klare Linie.
Sie legen darin fest, wie mit Alkohol in Ihrem Unternehmen umgegangen wird, welche Konsequenzen unerlaubtes Trinken von Alkohol für den Mitarbeiter und seine Arbeit hat und vor allem welche Sanktionen folgen. Die Vereinbarung sollte den Mitarbeitern aber auch zeigen, dass sie Hilfe in Anspruch nehmen können, wenn sie bei Kollegen ein Alkoholproblem vermuten oder selbst darunter leiden. Jeder zehnte Arbeitnehmer ist stark gefährdet – deshalb ist es wichtig, das Thema anzusprechen und nicht totzuschweigen.
Beteiligt werden an der Formulierung der Betriebsvereinbarung sollte die Unternehmensführung, Vorarbeiter und der Betriebsrat sowie als fachlich-medizinische Unterstützung der Betriebsarzt und bestenfalls auch ein Suchtberater.

Folgende Punkte können Inhalt der Betriebsvereinbarung sein:

Regeln
Ist der Konsum von Alkohol generell auf dem gesamten Betriebsgelände verboten oder gibt es Ausnahmen? Ist beispielsweise ein Glas Sekt als Umtrunk bei Geburtstagen erlaubt?

Maßnahmen
Was ist zu tun, wenn es den Verdacht gibt, dass ein Mitarbeiter gegen die Regeln verstößt? An wen können sich Kollegen oder selbst Betroffene wenden? Wer führt beim ersten Verdacht das erste klärende Fürsorgegespräch und mit welchem Ziel? Wer bei Wiederholungstätern? Wie können Datenschutz und Vertraulichkeit im Umgang mit Informationen zum Alkoholkonsum eines Mitarbeiters gewahrt bleiben?
Zu welchem Zeitpunkt werden der Betriebs- oder Personalrat eingeschaltet?
Sollen den Mitarbeitern bei Verdacht auf Alkoholismus oder Alkoholkonsum freiwillige Alkoholtests angeboten werden und wie wirken sie sich auf die Sanktionen aus?
Soll ein Interventionsteam zum Thema „Alkohol“ zusammengestellt werden und was beinhalten die Handlungsleitfäden? Wer stellt einen Interventionsleitfaden auf oder initiiert eine Interventionskette? Ist es möglich, freiwillige betrieblichen Suchtkrankenhelfern auszubilden? Sollen Vorgesetzte zum Thema Alkohol geschult und weitergebildet werden und wann ja, wie?

Konsequenzen
Welche Sanktionen folgen je nach Schwere des Regelverstoßes? Wann wird abgemahnt, wann gekündigt? Nach welchen Kriterien wird ein Beschäftigter des Arbeitsplatzes verwiesen? Wie wird auf Wiederholungstätern und mögliche Rückfälle reagiert und welche Sanktionen folgen darauf?

Folgen
Wer trägt beispielsweise die Kosten für den Heimweg, wenn ein Mitarbeiter suspendiert wird?
Bekommt der Mitarbeiter weiterhin seinen Lohn, wenn er alkoholbedingt als Arbeitskraft ausfällt?
Wie werden Mitarbeiter nach erfolgtem Entzug wieder in den Betrieb eingegliedert?

Alkohol: Jeder Zehnte ist stark gefährdet

Foto: Stefan Schiegl  / pixelio.de

Foto: Stefan Schiegl / pixelio.de

Das Wissensportal unternehmer.de hat kürzlich über eine amerikanische Studie berichtet, die sich mit Alkohol im Job befasst. Im Blogbeitrag wurden auch Vergleiche mit Deutschland herangezogen. Demnach schätzt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), dass fünf Prozent der deutschen Arbeitnehmer als alkoholkrank eingestuft werden müssen. Zehn Prozent gelten als stark gefährdet und elf Prozent aller Angestellten trinken sogar täglich während der Beschäftigungszeit Alkohol. Als Gründe für den Alkoholmissbrauch werden dauerhafte Über- oder Unterforderung genannt sowie einer der Krankmacher schlechthin: Stress.

Laut amerikanischer Studie hängen die meisten leistungsbezogenen Schwierigkeiten, die durch Alkoholkonsum verursacht werden, nicht etwa mit dem Trinken an der Arbeit zusammen, sondern hängen mit Trinken vor der Arbeit, zum Beispiel weil der Mitarbeiter einen Kater hat oder übermüdet ist.

Unternehmer.de zitiert zudem aus dem Gesundheitsreport. Demnach fehlen Alkoholiker 16 Mal häufiger auf der Arbeit und lassen sich 2,5 Mal öfter krank schreiben. Immerhin: Eine gute Ausbildung und ein sicherer Arbeitsplatz können das Abhängigkeitsrisiko minimieren, heißt es im Gesundheitsreport.

Sehr hilfreich sind die Tipps, die das Wissensportal zum Umgang mit Mitarbeitern gibt, bei denen man Alkoholmissbrauch vermutet.

So solle der Vorgesetzte ein vertrauliches und offenes Gespräch mit dem möglicherweise Betroffenen suchen. Dabei gilt es, weder eine Moralpredigt zu halten noch den Mitarbeiter zu verurteilen für sein Tun. zeigen Sie ihm auf, welche  Indizien für eine Erkrankung Sie bei ihm bemerkt haben, etwa eine Alkoholfahne, Zittern oder sogar versteckte Alkoholflaschen im Schreibtisch. Zeigen Sie ihm die direkten Konsequenzen auf, die das Betrunkensein auf seine Arbeit hat. Setzen Sie klare Fristen, in denen Sie erwarten, dass er sich Hilfe holt, beispielsweise beim Betriebsarzt und Suchtbeauftragten oder auch bei der Suchtberatung. Letztlich: Weisen Sie ihn auf eine mögliche Kündigung hin, falls sich nichts zum Guten ändert.

Mit unserer Checkliste können Sie das Gespräch vorbereiten und dokumentieren: kostenloser Download der Checkliste als PDF, 30 kb

 

 

 

Checkliste: Arbeitgeber-Leitfaden für ein Gespräch zum Thema Alkohol

Besteht bei einem Mitarbeiter der begründete oder vermutete Verdacht, dass er ein Alkoholproblem hat,  sollte der Vorgesetzte ein vertrauliches und offenes Gespräch mit dem Betroffenen suchen. Ohne Vorwürfe und Moralpredigten, aber mit dem Angebot, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Bleiben Sie sachlich: Welche Indizien gibt es, welche Beobachten untermauern Ihren Verdacht? Welche Konsequenzen hat Alkoholmissbrauch für die Arbeit und welche Konsequenzen müssen Sie ziehen, wenn Hilfsangebote nicht angenommen werden?

Mit unserer Checkliste können Sie das Gespräch vorbereiten und dokumentieren: kostenloser Download der Checkliste als PDF, 30 kb

Schutz für Hände und Lebensmittel

Quelle: Rainer Sturm  / pixelio.de

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Zum Schutz der Hände von Küchenpersonal sind vor allem flüssigkeitsdichte Handschuhe wichtig. Sie kommen immer da zum Einsatz, wenn hautschädigende Substanzen benutzt werden, etwa bei Reinigungs- oder Desinfektionsarbeiten, aber auch als Hygienehandschuhe im Umgang mit Lebensmitteln.

Doch der Preis für das längere Tragen dieser Handschuhe ist hoch, denn sie können Erkrankungen der Haut auslösen oder verstärken, etwa Pilzerkrankungen, Ekzeme, Schrunden, Juckreiz und trockene Stellen.

Deswegen wird in einigen Betrieben bereits auf Hygienehandschuhe im Servicebereich verzichtet, um Hautkrankheiten nicht zu fördern. Oftmals werden sie nur noch eingesetzt, wenn auf andere Art kein ausreichender Schutz aufgebaut werden kann oder wenn aus Gründen der Lebensmittelhygiene keine Alternativen erlaubt sind.

Wann welche Schutzhandschuhe – flüssigkeitsdichte, Hygienehandschuhe oder Handschuhe als Schutz gegen mechanische, bzw. thermische Gefahren – zu tragen sind und wann andere Maßnahmen ausreichen, sollte in einem Handschuhplan in der Küche für alle ersichtlich sein – das hilft, die Regelungen, die zusätzlich regelmäßig in der Mitarbeiterunterweisung zur Sprache kommen sollten, sichtbar zu machen.

Geeignete Schutzhandschuhe

Welche flüssigkeitsdichten Schutzhandschuhe geeignet sind, richtet sich nach den hautschädigenden Arbeitsstoffe wie beispielsweise den Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Betriebsärzte sind wichtige Ansprechpartner bei der Wahl der Schutzhandschuhe.

Folgende Eigenschaften sollten die Handschuhe aufweisen:

  • Beständigkeit gegen die verwendeten hautschädigenden Arbeitsstoffe
  • ausreichende Reißfestigkeit
  • ausreichend lange Stulpen (entsprechend der zu verrichtenden Tätigkeit)
  • baumwollbeschichtete Innenfläche
  • guter Tragekomfort

Nicht geeignet bei der Arbeit mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln sind Einmalhandschuhe aus dünnwandigem Material. Handschuhe, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, müssen die Herstellerangabe „für den Lebensmittelbereich geeignet“ oder das Piktogramm „Weinglas und Gabel“  aufweisen.

Mitarbeiter nicht übergehen

Der Tragekomfort ist außerordentlich wichtig. Passen die Schutzhandschuhe nicht richtig oder treten Probleme beim Handling auf, sinkt die Bereitschaft der Mitarbeiter, sie zu tragen und sie empfinden die Vorschrift als Quälerei.

Deswegen sollten die Mitarbeiter schon bei der Auswahl der Schutzhandschuhe eingebunden werden und einige Modelle zur Probe ausprobieren und bewerten dürfen.

Dies ist auch wichtig, da Schutzhandschuhe aus dehnbarem Kunststoff (Elastomere) allergieauslösende Substanden enthalten können. Bestehen bei Mitarbeitern Allergien und Überempfindlichkeiten gegen diese Stoffe, gilt es alternative Schutzhandschuhe zu finden.

Tipp:

In der Handschuhliste, erstellt von der Baugenossenschaft der Bauwirtschaft, werden sortiert nach dem Handschuhfabrikat die Handschuhmaterialien und die enthaltenen Allergene angegeben.

Wichtig für das Küchenpersonal:

  • Handschuhe nur laut Handschuhplan für die konkret hautgefährdende Tätigkeit verwenden
  • Handschuhe nur so lange tragen wie notwendig
  • nicht die Handschuhe mit anderen Mitarbeitern abwechselnd tragen
  • vor dem Anziehen der Handschuhe die Hände gründlich trocknen
  • möglichst dünne, waschbare Baumwollhandschuhe unterziehen, die regelmäßig gewechselt werden
  • bei Arbeiten über Schulterhöhe Stulpen umklappen
  • bei Beschädigung oder Undichtigkeit: sofort Handschuhe austauschen
  • wiederverwendbarer Schutzhandschuhe nach der Benutzung innen (!) abtrocknen
  • wiederverwendbarer Handschuhe entsprechend den Herstellerangaben reinigen und pflegen

Wichtig für das Unternehmen

  • regelmäßige das Küchenpersonals über die Schutzwirkung geeigneter Handschuhe sowie die Hautschädigung durch lange Tragezeiten oder ungeeignete Handschuhe informieren
  • geeignete Schutzhandschuhe und waschbare dünne Baumwollhandschuhe an allen Arbeitsplätzen in verschiedenen Größen und ausreichender Anzahl bereitstellen
  • das Austauschen erleichtern
  • Vorgesetzte sollten vorbildliches Verhalten zeigen
  • Beschäftigten loben, wenn Schutzhandschuhe richtig verwendet werden
  • Fehlverhalten bei der Verwendung von Handschuhen konsequente Unterbinden

Hier finden Sie ein Beispiel für einen Hautschutzplan für die Küche als kostenlosen Download (PDF, 50 KB):

Hautschutzplan für die Küche

Waschen, Schneiden, Spülen: Schutz, Reinigung und Pflege der Hände für Küchenpersonal

Quelle: Henrik Gerold Vogel  / pixelio.de

Foto: Henrik Gerold Vogel / pixelio.de

Spülwasser, Fruchtsäuren, Brandblasen und Schnitte – in einer Gastroküche werden die Hände nicht geschont. Intensive Feuchtarbeit und hautschädigende Arbeitsstoffe sind es, die hier die Tätigkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte, Betriebsärzten und Personalvertretungen sowie der Hygienefachkräfte auf den Plan rufen.

Sie haben dafür zu sorgen, dass die starke Beanspruchung nicht zu Hauterkrankungen und Verletzungen führt. Technische und organisatorische Vorkehrungen sind die eine Seite. Auf der anderen Seite müssen geeignete Mittel für den Hautschutz, die Hautreinigung und Hautpflege regelmäßig angewendet werden.

Welche Hausmittel werden in der Küche gebraucht?

Hautschutzmittel

Hautschutzmittel sind vor Arbeitsbeginn, nach Pausen und nach der Händereinigung anzuwenden, damit sie wirksam schützen können. In Küchen werden vorwiegend Hautschutzpräparate gegen wasserlösliche Arbeitsstoffe genutzt. Die Beschäftigten sind zu ihrem eigenen Schutz verpflichtet, vorhandene Hautschutzmittel bestimmungsgemäß und regelmäßig zu benutzen.

Hautreinigungsmittel

Für die Händereinigung in Küchen eignen sich in der Regel „Syndets“ (seifenfreie Waschstücke) am besten. Auch wenn sie in einer Küche stets greifbar sind: Keinesfalls dürfen Spül- oder Reinigungsmittel (z.B. Scheuermilch), Scheuerbürsten oder Bimsschwämme verwendet werden. Sie reizen die Haut, zerstören den natürliche Hautschutz, fügen ihr kleine Wunden zu und sind daher nicht nur eine unhygienische Infektionsquelle, sondern auch kontraproduktiv.

Hautpflegemittel

Hautpflegemittel stärken die natürlichen Barrierefunktion der Haut, etwa den Säureschutzmantel und die natürliche Flora der Hautoberfläche. Sie dienen auch der Wiederherstellung einer gesunden Haut. Sie sind somit besonders wichtig, um Hautschäden vorzubeugen, die durch häufige Belastung entstehen können. Hautpflegemittel sollten zu Beginn der Pausen sowie nach Feierabend auf die gereinigten Hände aufgetragen werden. Auch zuhause sollten die durch den Kontakt mit Wasser und hautschädigenden Stoffen gestressten Hände gepflegt werden.

Worauf ist bei der Auswahl geeigneter Hautmittel zu achten?

Die Auswahl der Mittel für den Hautschutz, die Hautreinigung und Hautpflege richtet sich nach den Anforderungen im Arbeitsbereich. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Betriebsmediziner im Unternehmen sind hier die kompetenten Ansprechpartner.

Diese Herstellerangaben sollten vorliegen, um beurteilen zu können, ob das Produkt den Anforderungen genügt:

  • Zusammensetzung
  • Wirksamkeitsnachweis
  • Nachweis der Unbedenklichkeit bei bestimmungsgemäßer Verwendung
  • Nachweis der Eignung für den Lebensmittelbereich
  • Hinweise zur Haltbarkeit (mindestens 30 Monate oder Angabe eines Verfallsdatums)

 Bedenken Sie auch, dass es Überempfindlichkeiten und Allergien der Mitarbeitern geben könnte, die zu berücksichtigen sind.

Tipp 1

Ein Tipp zur besseren Akzeptanz der Hautmittel: Lassen Sie das Küchenpersonal verschiedene mögliche Produkte testen, bevor Sie sich entscheiden.

Tipp 2

Spender sind nicht nur für Hautreinigungsmittel empfehlenswert, sondern ermöglichen auch für die Hautpflegeprodukte eine hygienische und dosierte Entnahme. Kennzeichnen Sie die Spenderbehälter je nach Inhalt durch Farben und Symbole eindeutig entsprechend der Festlegung im Hautschutzplan, damit Ihren Mitarbeitern die richtige Verwendung leicht gemacht wird. Montieren Sie die Spender überall dort, wo sie gebraucht werden: nahe am Arbeitsplatz, nahe der Pausenräume und dort, wo die Mitarbeiter sich nach Feierabend umkleiden.

Tipp 3

Erstellen Sie einen Hautschutzplan. Er muss speziell auf den Arbeitsbereich Küche zugeschnitten sein und sollte überall aushängen, wo Ihre Mitarbeiter ihre Hände waschen und pflegen. Es ist wichtig, das Küchenpersonal regelmäßig, auch im Rahmen der Mitarbeiterunterweisungen, auf die richtige Verwendung der bereit gestellten Hautmittel und den Hautschutzplan hinzuweisen. Zeigen Sie, wie er praktisch umgesetzt wird und und üben Sie die Umsetzung.

Die häufigsten Fehler sind:

  • falsche Menge an Hautmitteln
  • Hände wurden nicht gründlich gereinigt und abgetrocknet
  • die besonders gefährdeten Hautpartien zwischen den Fingern und an den Fingernägeln werden vergessen

Handfester Schutz

Zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) gehören in vielen Berufen die Handschuhe zum festen Inventar. Wie bei allen Teilen der persönlichen Schutzausrüstung – beispielsweise Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz, Helm, Warnkleidung oder Schutzkleidung gegen Hitze, Regen oder Wettereinflüsse – ist der Unternehmer verpflichtet, sie kostenfrei dem Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen und ihn entsprechend zu unterweisen. Der Mitarbeiter ist andererseits dazu verpflichtet, die vorgeschriebene Schutzausrüstung zu benutzen und zu pflegen.
An Schutzhandschuhe werden je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Anforderungen gestellt. Sie sollen die Hände vor Schädigungen durch äußere Einwirkungen schützen, beispielsweise  mechanischer Art (Stiche, Schnitte, Schläge, Abschürfungen, Vibrationen),  thermische Art (Hitze, Kälte, Schweißspritzer), Gefährdungen durch Strahlung (UV-Strahlung, Wärmestrahlung, Laserstrahlung, ionisierende Strahlung), chemische Gefährdungen (Verätzung, Reizung, Vergiftung), biologische Gefährdungen (Infektionen) oder elektrischer Gefährdungen. Andererseits ist es wichtig, dass Tragekomfort, Tastgefühl und Greifvermögen durch die Handschuhe nicht so eingeschränkt werden, dass neue Gefahrenquellen entstehen. Die Balance und das richtige Produkt zu finden, ist daher oftmals nicht leicht.

Kennzeichnungen auf Schutzhandschuhen
Die Normvorgabe für Schutzhandschuhe sieht vor, dass deutlich erkennbar und dauerhaft lesbar folgende Angaben auf ihnen zu finden sein müssen:

  • Name oder Kennzeichnung des Herstellers oder Lieferanten
  • Typenangabe oder Modellbezeichnung
  • Größenangabe

PSA-Kategorien für Schutzhandschuhe
Darüber hinaus werden Schutzhandschuhe mit entsprechenden Piktogrammen versehen und in drei PSA-Kategorien unterteilt:

  • Kategorie 1 (Cat. I): geringe Risiken, erfüllt nur geringe Schutzanforderungen. geeignet beispielsweise als Garten- oder Spülhandschuh
  • Kategorie 2 (Cat. II): mittlere Risiken, bietet beispielsweise Schutz vor mechanischen Gefährdungen
  • Kategorie 3 (Cat. III): hohe Risiken, bietet Schutz vor irreversiblen Schäden und tödlichen Gefahren

Leistungsstufen zum Schutz vor mechanischen Risiken

Schutzhandschuhe werden zudem mit einer Leistungsstufe gekennzeichnet, die von „x“ wie „ungeprüft“ bis hin zu „5“ für „hoher Schutz“ skaliert ist.

Die Kennzeichnung 4131 auf dem Handschuh dokumentiert beispielsweise:
4 = Abriebfestigkeit
1 = Schnittfestigkeit
3 = Weiterreißfestigkeit
1 = Durchstichfestigkeit

Je höher die Zahl, umso besser ist der Schutz vor Abrieb, Schnitten, Rissen und Durchstechen. Beispielsweise sind Handschuhe der Leistungsstufe 1 beim Abrieb nach etwa 100 Umdrehungen durchgescheuert. Für einen Handschuh der Stufe 4 bei Abrieb braucht es dagegen 8000 Umdrehungen, um ihm etwas anzuhaben.

Piktogramme geben Auskunft über die Schutzfähigkeit des Handschuhs. Häufige  Piktogramme sind: