Entscheidungshilfe: Wann Sie professionelle Unterstützung für den Arbeitsschutz brauchen

Quelle: Chriswolf/Pixabay

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Als Unternehmer liegt es in Ihrer Verantwortung, zu entscheiden, welche Aufgaben von Ihnen und Ihrem Team intern gelöst werden können und welche extern besser vergeben sind. Vermutlich fiel Ihnen die Entscheidung bei Aufgaben wie der Erstellung Ihrer Webseiten, der Reinigung von Büroräumen oder bei der Frage, wer sich um professionelle Werbematerialien kümmert, verhältnismäßig leicht. Denn hier geht es um die Frage des Komforts.

Bei anderen Themen wie der IT-Infrastruktur oder juristisch relevanten Texten wie Verträgen und der Datenschutzerklärung gilt allerdings: Je höher das Risiko ist, etwas falsch zu machen und je komplexer das Thema, umso eher fällt die Entscheidung zu Gunsten professioneller Unterstützung.
In beide Kategorien fallen unseres Erachtens die Themenfelder Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz – je nachdem, wie groß Ihr Unternehmen ist.

Typische Beispiele für die Vergabe an externe Dienstleister wie es die Hiracon Unternehmensgruppe ist, sind Risikobewertungen – insbesondere, wenn die Gefahr von Bränden, Explosionen, Lärm oder auch der Umgang mit Chemikalien fachmännisch bewertet werden müssen. Aber auch Asbestuntersuchungen, Sicherheitsmanagementsysteme und Audits, der firmenpolitische Umgang mit Drogen und Alkohol am Arbeitsplatz, Sicherheitsprüfungen und -tests an tragbaren elektrischen Geräten, die Wartung von Feuerlöschern, Wartung und Tests von Brandmeldern und einige Gesundheits- und Sicherheitstrainings.

Die Liste lässt sich fortsetzen, denn für nahezu jeden Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gibt es die Möglichkeit, einen externen Dienstleister hinzuzuziehen.

Möglicherweise spielen Sie aber auch mit dem Gedanken, ob es nicht sinnvoller ist, einen Teil des Fachwissens intern zu entwickeln. So bietet die HIRAcon Akademie beispielsweise eine Bandbreite an fachspezifischen Seminaren zum Thema Arbeitsschutz an, unter anderem zum SiGe-Koordinator auf Baustellen, zum Sicherheitsbeauftragten oder zum Brandschutzbeauftragten. Selbst Praxisseminare zum betrieblichen Gesundheitsmanagement oder „Gesunder Führung“ bieten die Möglichkeit, sich wichtiges Know-how anzueignen.

Eine wichtige Frage, die zu der Entscheidung führen kann, Mitarbeiter zu qualifizieren und weiterzubilden, ist die Frage, ob sich entsprechendes Personal im Betrieb befindet. Verantwortung und Pflichtbewusstsein, der Wille diese Aufgabe zu erfüllen und nicht zuletzt eine gewisse Sicherheit, dass das Fachwissen im Unternehmen verbleibt und nicht der Fluktuation zum Opfer fällt – diese Punkte gilt es abzuwägen. Nicht zuletzt aus Haftungsgründen.

Immer jedoch gilt: keine Entscheidung ist unumkehrbar und sollte regelmäßig auf dem Prüfstand gestellt werden.

Die wichtigsten drei Fragen

Diese drei Schritte helfen Ihnen, herauszufinden, wo sie Unterstützung in Sachen Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz benötigen:
1. Ermitteln Sie, wie ihr Risikoprofil aussieht. Durch die Gefährdungsbeurteilung können Sie die wichtigsten Gesundheits- und Sicherheitsprobleme ermitteln, mit denen Sie sich befassen müssen und erfahren, welches Fachwissen Sie benötigen, um mit diesen Problemen umzugehen. Haben Sie an alles gedacht und alles realistisch eingeschätzt?
2. Finden Sie heraus, welche Fähigkeiten und Fachkenntnisse Sie und die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen besitzen, um diese Probleme zu lösen. Entspricht der Sachstand den aktuellen Anforderungen durch Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden?
3. Finden Sie die Expertenhilfe, die Sie brauchen, wenn Sie eine Lücke finden zwischen der Fachkenntnis, die Sie benötigen, und der, die Sie haben. Wie können Sie diese Lücke füllen?

Natürlich unterstützen wir Sie gern beim Finden der Antworten auf diese drei wichtigen Fragen – und beim Schließen möglicher Lücken.