Falsches Laden bringt Punkte

Foto: lichtkunst.73  / pixelio.de

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Nicht nur für Autofahrer hat sich mit der Einführung der neuen Punktestaffelung, der  10. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) , am 1. Mai 2014 einiges geändert.
Seit 1. Mai gibt es auch “Punkte in Flensburg” bei Verstößen gegen die Gefahrgutverordnung. Und dies betrifft nicht nur die Fahrzeugführer und Fahrzeughalter, sondern auch die Verlader, die gefährliche Güter nicht ordnungsgemäß gesichert haben.
Jeder, der gegen die Gefahrgutverordnung verstößt, erhält Punkte in seinem persönlichen Fahreignungsregister. Der genaue Wortlaut zu den Verstößen gegen die Gefahrgutverordnung (GGVSEB) ist in der Anlage 13 zu Paragraph 40 der FeV zu finden.
Einen Punkt erhalten die verladenden Personen, die gegen die Bestimmungen zum »Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße« (ADR) verstoßen. Der Halter eines Fahrzeugs muss mit Punkte rechnen, wenn er dem Fahrzeugführer die erforderliche Ausrüstung zur Ladungssicherung nicht zur Verfügung stellt.

Die häufigsten Verstoße
Laut einer Untersuchung des Bundesamtes für Güterverkehrs ist der häufigste Verstoß die mangelnde Ausrüstung. Nicht viel weniger häufig werden bei Kontrollen mangelhafte oder fehlende Beförderungspapiere und schriftliche Weisungen festgestellt. Fehler und Unterlassungen bei Kennzeichnung und Bezettelung belegen den dritten Platz der unrühmlichen Verstoßrangliste.